Kennzeichnungen mit Lasertechnik
Keine Flüssigkeiten notwendig
Die Laser-Beschriftung unterscheidet sich wesentlich von allen übrigen Kennzeichnungsmethoden. Beim Einsatz von Lasern werden keinerlei Flüssigkeiten zur Bilderzeugung benötigt. Es gibt Laserdrucker für Matrix- oder Vektordruck.
Kennzeichnung durch Wärme
Kohlendioxid (CO2) wird innerhalb der Laserröhre mit Hilfe einer HF-Quelle elektronisch angeregt, wodurch ein Laserstrahl erzeugt wird. Durch Fokussierung des Laserstrahls auf ein geeignetes Material kommt es zu einer Absorption der Strahlung und dadurch zu einer Wärmeentwicklung. Verschiedene Mechanismen wandeln die erzeugte Wärme in eine Markierung auf dem Produkt um:
• Farbumschlag durch chemische Reaktion
• Gravur der Oberfläche, z.B. Einbrennen in PET
• Ablation oder Abtragung einer Oberflächenbeschichtung
Matrix- und Vektordruck
Die Darstellung von bestimmten Zeichen oder Grafiken wird durch kontrolliertes Ein- und Ausschalten des Laserstrahls während der Bewegung über das Druckfeld erzeugt. Während beim Matrixdruck die Anzahl der druckbaren Zeichen und deren Lesbarkeit durch die Auflösung der Matrix begrenzt sind, ist der Vektordruck in der Lage eine deutlich größere Zeichenauswahl zur Verfügung zu stellen. Matrixdrucker werden im Markt zunehmend durch Vektorlaser ersetzt, deshalb bietet die Firma Videojet ausschließlich Vektorlaser an.

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